Im Rahmen des QM-Symposiums der Automobilindustrie am 19. und 20. April in Bad Wörishofen wurde der aktuelle Stand des Projekts zur Überarbeitung der VDA-Bände auf Basis von ISO 9001:2015 vorgestellt. Wolfgang Riering (VDA QMC) und Jacek Kazmierczak (Volkswagen AG) zeigten dabei u.a. den aktuellen Stand sowie die Planung der Überarbeitung der VDA-Bände 6.1 und 6.4 auf.
 
Das Regelwerk VDA 6.1 betrifft Hersteller von Fahrzeugen, denen eine Straßenzulassung erteilt wurde (z.B. Pkw, Lkw, Busse, Motorräder), sowie Organisationen, die Baugruppen, Produktionsmaterialien, Produktions-/Ersatzteile für Fahrzeuge herstellen/fertigen. Auch können sich Organisationen nach VDA 6.1 zertifizieren lassen, die z.B. Wärmebehandlungs-, Schweiß-, Lackier-, Beschichtungs- oder ähnliche produktionsnahe Prozesse in Verbindung mit den betreffenden Produkten/Herstellern durchführen.
 
Zielgruppe des Regelwerks VDA 6.4 sind Hersteller (Serienherstellung oder Einzelanfertigung) von Produktionsmitteln für die Automobilindustrie wie z.B. Maschinen, Anlagen, Vorrichtungen, Werkzeuge oder Prüfmittel.
 
Die Überarbeitung des VDA-Bands 6.1 hat im März 2015 begonnen. Nach Veröffentlichung des Gelbdrucks und einer Feedbackphase, ist die Veröffentlichung des Rotdrucks bereits für Juli 2016 geplant.
 
Mit der Überarbeitung des VDA-Regelwerks 6.4 wurde im Januar 2016 begonnen mit dem Ziel der Genehmigung des Gelbdrucks Anfang November 2016. Nach Abschluss der Feedbackphase bis Januar 2017, soll der Rotband dann im März 2017 veröffentlicht werden.
 
Weitere Informationen unter: www.vda-qmc.de
 
 
 
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