Die Bundesanlagenverordnung für wassergefährdende Stoffe (AwSV) regelt die Einstufung der Stoffe nach ihrer Gefährlichkeit, die technischen Anforderungen an Anlagen sowie die Pflichten der Betreiber. Außerdem ist hier auch die Prüfung durch Sachverständige festgelegt.

 
Die AwSV ist am 01. August 2017 in Kraft getreten und ersetzt die bisher geltenden 16 Länderverordnungen. Sie enthält neue bzw. konkretisierte Anforderungen für den Umgang mit und die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen, die so auf ein bundesweit einheitliches Niveau gebracht werden sollen. Hierdurch entstehen einige Änderungen, u.a. Bestimmung der Wassergefährdungsklassen, neuer Anlagenbegriff und eine umfangreiche Anlagendokumentation. Ansprechpartner für den Vollzug der AwSV sind die fachkundigen Stellen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörden.
 
 
 
 
 
 
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